CMS & Systemwahl
CMS & Systemwahl: Das passende System für Ihre Website
Die Wahl des CMS entscheidet darüber, wie schnell Sie Inhalte veröffentlichen, wie sicher Ihre Website im Betrieb bleibt – und wie gut sich Funktionen später erweitern lassen. Als Internetagentur aus Dachau/München begleiten wir Website-Projekte seit 1998 und arbeiten bewusst CMS-unabhängig: Wir empfehlen das System, das zu Team, Inhalten und Prozessen passt – nicht das, was gerade „Trend“ ist.
Ob Corporate Website, Landingpage, Portal oder Online-Shop: Entscheidend sind Wartbarkeit, Sicherheit und Performance – damit Ihr Webdesign nicht nur gut aussieht, sondern im Alltag funktioniert. Wer nach „Webdesign Dachau“ recherchiert, findet viele pauschale Empfehlungen – wir gehen stattdessen strukturiert vor und wählen nach klaren Kriterien.
Ziele & Anforderungen
Wann lohnt sich welches CMS? (Entscheidung nach Zielen)
„Das beste CMS“ gibt es nicht – aber ein passendes. Der richtige Startpunkt ist nicht die Technik, sondern die Zielsetzung: Welche Inhalte sollen gepflegt werden, wie oft, von wem – und welche Funktionen müssen stabil laufen?
Typische Szenarien und sinnvolle Systemrichtungen
- Corporate Website (B2B): klare Struktur, Landingpages, Referenzen, Karriere, gute Redaktionsprozesse → häufig geeignet: Joomla/WordPress, bei komplexen Strukturen auch TYPO3/Drupal.
- Content-getriebene Seiten: viele Artikel, Kategorien, Autoren, interne Verlinkung → WordPress oder Joomla, bei Enterprise-Workflows TYPO3/Drupal.
- Online-Shop: Produktdaten, Varianten, Zahlungs- & Versandlogik → Shopify (schnell/startklar), Shopware (stark im DACH-Umfeld), WooCommerce (flexibel im WP-Ökosystem).
- Plattform/Portal: Rollen, Logins, Datenmodelle, Integrationen → häufig individuelle Umsetzung (Framework/Headless), Drupal/TYPO3 oder Custom-Stack.
Wichtig: Ein CMS ist langfristig eine Entscheidung für Betriebsfähigkeit. Ein „schneller Start“ ist wenig wert, wenn Updates, Erweiterungen oder Performance später teuer werden.
Redaktion im Alltag
Redaktion & Workflows: Rollen, Freigaben, Mehrsprachigkeit
Ein CMS ist dann gut gewählt, wenn es Ihre Redaktion entlastet – statt sie auszubremsen. Dazu gehören Rollen & Rechte, klare Freigabeprozesse und eine Eingabeoberfläche, die auch Nicht-Technikerinnen und Nicht-Techniker sicher bedienen können.
Darauf achten wir in der Praxis
- Rollen & Rechte: Redaktion, Marketing, Admin – mit sauberer Trennung und nachvollziehbaren Änderungen.
- Freigaben: Entwurf → Review → Veröffentlichung (ggf. mit Zeitsteuerung).
- Mehrsprachigkeit: konsistente Inhalte, saubere URLs, hreflang-Strategie (falls relevant).
- Komponenten statt Einzelseiten: wiederverwendbare Content-Bausteine für konsistente Seiten.
Wenn Sie Webdesign als System denken, lohnt sich die Systemwahl doppelt: Das CMS muss Designsystem & Inhalte gut zusammenführen. Die Grundlagen dazu finden Sie auf unserer Leistungsseite Webdesign & UX.
Schnittstellen & Daten
Integrationen: CRM/ERP/Newsletter, Schnittstellen, Datenflüsse
Sobald Websites Leads erzeugen, Termine buchen, Produkte verkaufen oder Daten austauschen, wird die Systemwahl zur Integrationsfrage. Entscheidend ist dann nicht nur „ob es ein Plugin gibt“, sondern ob die Lösung stabil und wartbar bleibt.
Typische Integrationen, die wir sauber planen
- CRM/ERP: Lead-Routing, Kontakt-Sync, Angebote, Status-Updates.
- Newsletter/Marketing: Double-Opt-In, Segmentierung, Events/Conversions.
- Formulare: Validierung, Spam-Schutz, Workflows, Übergaben.
- Tracking/Analytics: saubere Einbindung, datensparsame Konfiguration, klare Messpunkte.
Wenn Integrationen ein Kernziel sind, lohnt ein Blick auf Entwicklung & Integrationen. Dort sehen Sie, wie wir Datenflüsse robust und nachvollziehbar umsetzen.
Stabilität im Betrieb
Sicherheit & Updates: Was im Betrieb wirklich zählt
Viele CMS-Probleme entstehen nicht beim Launch, sondern später: Updates, Abkündigungen, Inkompatibilitäten oder Sicherheitslücken. Deshalb bewerten wir Systeme auch nach „Betriebsrealität“: Wie sauber sind Update-Wege, wie gut lassen sich Änderungen testen – und wie schnell ist Recovery möglich?
Betriebskriterien, die oft unterschätzt werden
- Update-Fähigkeit: Kernsystem, Plugins/Extensions, Theme/Template – ohne „Broken Layout“.
- Staging: Updates erst testen, dann deployen – mit Rollback-Option.
- Hardening: Rechte, Login-Sicherheit, WAF/Fail2Ban, Backup-Strategie.
- Monitoring: Uptime, Errors, Performance, Cron-Jobs, Integrationsfehler.
Wenn Sie Betrieb & Wartung strukturiert aufsetzen möchten, finden Sie die passenden Bausteine auf Betrieb, Wartung & Support.
Ranking & Ladezeit
SEO & Performance: technische Voraussetzungen im System
SEO beginnt nicht mit Texten, sondern mit Technik: saubere URLs, strukturierte Templates, Performance-Budget, semantisches HTML und ein CMS, das keinen unnötigen Ballast erzeugt. Gute Systeme machen das leicht – schlechte Systeme machen es teuer.
Was ein CMS für SEO & Performance mitbringen sollte
- Saubere URL-Struktur: sprechende Slugs, Redirect-Management, Canonicals.
- Template-Kontrolle: Headings, strukturierte Daten, saubere Auszeichnung.
- Performance-Basics: Caching, Bildpipeline, Script-Kontrolle, Lazy-Loading.
- Technische Hygiene: Indexierung, Sitemaps, interne Verlinkung, Statuscodes.
Vertiefung finden Sie auf SEO & Performance – insbesondere, wenn Webdesign und Sichtbarkeit gemeinsam wirken sollen.
Pragmatisch & nachvollziehbar
Praxis: Unser Auswahlprozess in 3 Schritten
Wir wählen Systeme nicht nach Bauchgefühl. Unser Prozess ist bewusst schlank, damit Sie schnell zu einer belastbaren Entscheidung kommen – inkl. Blick auf Betrieb, Budget und spätere Weiterentwicklung.
-
Ziele & Anforderungen klären
– Website-Typ, Inhalte, Rollen/Workflows, Mehrsprachigkeit, Integrationen, Wachstum.
– Definition eines „Must-have“-Kerns und realistischer Ausbaustufen. -
Systemvergleich anhand von Kriterien
– Wartbarkeit, Sicherheit, Performance, Erweiterbarkeit, Budget, Betriebskonzept.
– Bewertung typischer Risiken (Plugin-Abhängigkeit, Template-Lock-in, Update-Pfad). -
Technischer Proof & Launch-Plan
– Setup-Empfehlung (Staging/Backup/Monitoring), Content-Struktur, Redirect-Plan, SEO-Basics.
– Saubere Übergabe in Umsetzung (Designsystem, Komponenten, Templates).
Wenn Sie möchten, setzen wir das als kurzen Auswahl-Workshop auf – remote oder vor Ort im Raum Dachau/München. Entscheidend ist: Sie geben Ziel und Takt vor, wir liefern Struktur, Umsetzung und eine belastbare Empfehlung.
Mini-FAQ: CMS & Systemwahl
Joomla oder WordPress – was passt besser für B2B?
Beide Systeme können im B2B hervorragend funktionieren. Die Entscheidung hängt meist an Redaktion, Erweiterungen und Template-Ansprüchen: Welche Rollen und Freigaben brauchen Sie, wie modular sollen Inhalte aufgebaut sein und wie strikt sollen Performance und Update-Pfad kontrolliert werden? Wir bewerten das anhand Ihrer Anforderungen – nicht anhand eines „Standard-Stacks“.
Wann ist TYPO3 sinnvoll?
TYPO3 lohnt sich häufig bei komplexen Seitenstrukturen, anspruchsvollen Redaktionsprozessen, Mehrsprachigkeit und Enterprise-Workflows – insbesondere, wenn mehrere Stakeholder beteiligt sind und Governance (Rollen, Freigaben, Compliance) sauber abbildbar sein muss.
Was spricht für Shopify, Shopware oder WooCommerce?
Shopify ist oft ein schneller, stabiler Einstieg mit klaren Standards. Shopware ist stark, wenn Sie im DACH-Raum tiefer in E-Commerce-Logik, Produktdaten und Integrationen gehen. WooCommerce kann sinnvoll sein, wenn Website & Content eng mit dem Shop verzahnt sind – wichtig ist dann ein sauberer Betrieb (Updates, Caching, Sicherheit).
Wie wichtig ist ein Staging-System?
Sehr wichtig – sobald Updates, Plugins oder Integrationen im Spiel sind. Staging reduziert Ausfallrisiken, ermöglicht Tests vor dem Live-Gang und macht Rollbacks planbar. Wenn Betrieb ein Thema ist, empfehlen wir ein Basis-Setup aus Staging, Backups und Monitoring.
