Website-Typen & Formate
Website-Typen & Formate: Welche Website passt zu Ihrem Ziel?
„Eine Website“ ist heute kein einheitliches Produkt mehr. Je nach Ziel und Geschäftsmodell unterscheiden sich Struktur, Inhalte, Technik und der spätere Betrieb erheblich. Eine Landingpage für Kampagnen funktioniert anders als eine Corporate Website, ein Online-Shop oder ein Portal mit Logins und Prozessen. Genau deshalb lohnt es sich, Website-Typen von Anfang an sauber zu trennen – damit Ihr Webdesign nicht nur optisch überzeugt, sondern messbar wirkt.
Als Internetagentur aus Dachau/München entwickeln wir Websites seit 1998. Unser Ansatz ist dabei bewusst pragmatisch: Wir wählen Format und Umfang so, dass es zu Ihren Zielen, Ihrem Team und Ihrem Takt passt. Sie müssen nicht „alles auf einmal“ bauen – aber Sie sollten die Website so anlegen, dass sie später ohne Brüche wachsen kann.
Zielbild & Messbarkeit
Überblick: Typen, Ziele und typische Kennzahlen
Der wichtigste Unterschied zwischen Website-Typen ist nicht Design oder Technologie, sondern die Aufgabe, die eine Seite erfüllen soll. Wenn das klar ist, lassen sich Struktur, Inhalte, Navigationslogik und Tracking sauber ableiten. Das reduziert Diskussionen im Projekt, spart Budget – und sorgt später für bessere Performance (Core Web Vitals) und bessere Conversion-Raten.
Als Orientierung hilft eine einfache Zuordnung: Marketing-Formate (Landingpage, Microsite) arbeiten oft kampagnengetrieben und messen an Leads/Anfragen. Business-Formate (Corporate Website, Shop, Portal) müssen zusätzlich stabil im Betrieb sein, Prozesse abbilden und langfristig weiterentwickelbar bleiben.
Typische Ziele je Format
- Landingpage: Conversion (Lead, Anfrage, Termin, Download)
- Microsite: Fokus-Thema, Kampagne oder Produktlinie klar abgrenzen
- Corporate Website: Vertrauen, Struktur, Leistungsdarstellung, Recruiting
- Online-Shop: Umsatz, Warenkorb, Checkout-Stabilität, Retention
- Portal/Plattform: Logins, Self-Service, Prozesse & Datenflüsse
Je klarer Ziel und Format, desto leichter wird der Rest: UX, Informationsarchitektur, Content-Plan, SEO-Grundlagen und der Launch-Setup. Vertiefung dazu finden Sie auf Webdesign & UX sowie bei Bedarf auf SEO & Performance.
Kampagnen & Nachfrage
Landingpages: Kampagnen klar in Conversions führen
Landingpages sind auf eine einzige Handlung optimiert: Anfrage, Termin, Download, Bewerbung oder Kaufimpuls. Sie verzichten bewusst auf komplexe Navigation und konzentrieren sich auf eine klare Argumentationskette. Gerade in wettbewerbsstarken Märkten ist das oft der schnellste Weg zu planbaren Ergebnissen – weil Sie Kampagnen (SEA/Social) und Conversion-Optimierung sauber darauf ausrichten können.
Damit Landingpages funktionieren, müssen Inhalt und UX sehr präzise sitzen: klare Nutzenargumente, saubere Trust-Signale, schnelle Ladezeiten, und ein Formular, das Reibung reduziert. Technisch ist häufig weniger mehr: schlanker Code, wenige externe Ressourcen, klarer Tracking-Plan. Das ist nicht „nice to have“, sondern wirkt direkt auf Performance und Conversion.
Wann Landingpages besonders sinnvoll sind
- Produkteinführung oder neue Leistung („Testen statt vermuten“)
- Regionaler Fokus (z. B. „Webdesign Dachau“ als Such-Intent abholen)
- Lead-Magnet (Checkliste, Whitepaper, Webinar, Angebot)
- Kampagnen, bei denen Budget in Traffic fließt und Conversion messbar sein muss
Wenn Landingpages eine zentrale Rolle spielen, sollten SEO und Kampagnen sauber zusammenspielen. Dazu passt: SEO & Performance (Launch-Setup, Messbarkeit, technische Hygiene).
Fokus-Seiten
Microsites: Fokus-Themen sauber abgrenzen
Microsites sind eine Zwischenform: mehr als eine Landingpage, aber bewusst schlanker als eine Corporate Website. Sie eignen sich, wenn ein Thema eigenständig wirken soll – zum Beispiel eine Produktlinie, ein Event, eine Initiative oder ein inhaltlicher Schwerpunkt. Wichtig ist die klare Abgrenzung: eine Microsite darf nicht einfach „eine zweite Website“ werden, sondern braucht eine klare Zielsetzung, ein eigenes Inhaltsgerüst und eine eindeutige interne Verlinkung zur Hauptseite.
SEO-seitig ist hier die saubere Struktur entscheidend: eindeutige Canonicals, keine doppelten Inhalte, klare Informationsarchitektur und ein sinnvoller Cluster-Bezug. Wenn Sie diese Regeln einhalten, können Microsites ein starker Hebel sein – insbesondere für Themen, die in der Corporate Website sonst „untergehen“ würden.
Typische Microsite-Use-Cases
- Event-/Kampagnen-Auftritte mit eigenem Story-Arc
- Produkt-/Leistungsbereiche mit eigener Content-Tiefe
- Recruiting-Fokus (Employer Branding, Bewerbungsstrecke)
- Lokale/regionale Schwerpunkte, ohne den Kundenkreis einzugrenzen
Vertrauen & Struktur
Corporate Websites: Vertrauen, Struktur, Vertrieb
Corporate Websites sind das digitale Fundament: Sie müssen Vertrauen aufbauen, Leistungen klar erklären, Orientierung geben und gleichzeitig technisch zuverlässig laufen. In B2B-Kontexten ist die Corporate Website häufig der wichtigste „Sales-Enabler“: Interessenten prüfen Referenzen, Kompetenz, Prozesse, Team und Seriosität – bevor sie anfragen.
Hier ist die wichtigste Frage: Wie finden Nutzer schnell, was sie brauchen? Das ist ein Thema für UX, Informationsarchitektur und konsistente Komponenten. Gute Corporate Websites sind keine Ansammlung von Einzelseiten, sondern ein Designsystem aus wiederverwendbaren Bausteinen – markenkonform, responsiv, wartbar. Genau das sorgt später für Skalierung ohne Chaos.
Wenn Sie das sauber aufsetzen, profitieren Sie mehrfach: bessere Nutzerführung, bessere interne Verlinkung, bessere Sichtbarkeit – und deutlich weniger Aufwand bei Erweiterungen. Der passende Einstieg ist unsere Seite Webdesign & UX.
E-Commerce
Online-Shops: Produkte, Prozesse, Skalierung
Ein Online-Shop ist mehr Prozess als Design: Produktdaten, Varianten, Zahlungsarten, Versand, Retouren, Rechtstexte, Tracking und Performance müssen zusammenpassen. Design ist hier nicht Dekoration, sondern Conversion-Hebel. Gleichzeitig ist Betrieb entscheidend: Updates, Sicherheit, Monitoring und Backups sind Pflicht, weil ein Shop direkt Umsatz betrifft.
Die Systemwahl beeinflusst, wie flexibel Sie später sind: Shopify ist oft ein schneller, stabiler Einstieg. Shopware ist stark, wenn Sie tiefer in Shop-Logik und Integrationen gehen. WooCommerce kann sinnvoll sein, wenn Content und Shop eng verzahnt sind – vorausgesetzt, Betrieb und Performance werden sauber gemanagt.
Für Schnittstellen und individuelle Erweiterungen ist Entwicklung & Integrationen der passende Anschluss – und für planbaren Betrieb Betrieb, Wartung & Support.
Self-Service & Workflows
Plattformen & Portale: Logins, Daten, Workflows
Portale und Plattformen sind Websites mit Anwendungskern: Nutzer loggen sich ein, sehen personalisierte Inhalte, verwalten Daten, lösen Prozesse aus oder greifen auf Self-Service-Funktionen zu. Hier ist die wichtigste Eigenschaft nicht „wie schön“, sondern „wie robust“: Rechtekonzepte, Sicherheit, Datenmodelle, Schnittstellen und Stabilität im Betrieb stehen im Vordergrund.
Bei Portalen lohnt sich früh eine saubere Architekturentscheidung: Was gehört ins CMS (Inhalte), was gehört in eine Anwendung (Funktionen)? Häufig ist ein hybrider Ansatz ideal: CMS für redaktionelle Seiten, Anwendung/Backend für Prozesslogik. Damit bleibt das System wartbar und skalierbar – ohne später alles neu bauen zu müssen.
Entscheidungshilfe
Praxis: So entscheiden Sie zielsicher
Wenn Sie unsicher sind, welches Format passt: Entscheiden Sie nicht nach „was man so macht“, sondern nach drei Fragen. Erstens: Welche Handlung soll die Website auslösen? Zweitens: Wie häufig und von wem werden Inhalte gepflegt? Drittens: Welche Prozesse müssen stabil laufen? Daraus ergibt sich meist sehr klar, ob Sie eine Landingpage, eine Corporate Website, einen Shop oder ein Portal benötigen – oder eine sinnvolle Kombination.
Drei Leitfragen, die in der Praxis funktionieren
- Ziel: Anfrage/Termin/Umsatz/Recruiting/Self-Service – was ist messbar entscheidend?
- Struktur: Welche Themen müssen auffindbar sein und welche Inhalte sind kritisch?
- Betrieb: Wie wichtig sind Updates, Monitoring, Ausfallsicherheit, Recovery?
Wenn Sie möchten, klären wir das in einem kurzen Gespräch – und leiten daraus eine klare Seitenstruktur und ein realistisches Ausbaukonzept ab. Ohne Buzzwords, aber mit einem belastbaren Plan.
Topic-Cluster
Cluster-Logik: Wie die Formate zusammenarbeiten
Website-Typen stehen selten isoliert. Häufig ist die beste Lösung eine Kombination: Corporate Website als Fundament, Landingpages für Kampagnen, eine Microsite für ein Fokus-Thema und später ein Portal für Self-Service. Entscheidend ist, dass die Architektur das zulässt und die interne Verlinkung klar bleibt – damit Google und Nutzer verstehen, was zentral ist.
Für Ihren Webdesign-Cluster empfehlen wir eine saubere Klammer: Die Hub-Seite Webdesign & UX bleibt der zentrale Einstieg. Cluster-Seiten wie diese liefern Tiefe und leiten gezielt weiter – zum Beispiel zur Systemwahl unter CMS & Systemwahl.
Mini-FAQ: Website-Typen & Formate
Wann reicht eine Landingpage – und wann braucht es eine Corporate Website?
Eine Landingpage reicht, wenn Sie eine einzelne Handlung fokussiert auslösen wollen (z. B. Termin oder Anfrage) und Traffic gezielt zuführen (SEA/Social). Eine Corporate Website ist sinnvoll, wenn Vertrauen, Struktur, Leistungsdarstellung, Recruiting und langfristige Sichtbarkeit eine zentrale Rolle spielen. Oft ist die Kombination ideal: Corporate als Fundament, Landingpages als Conversion-Hebel.
Ist eine Microsite aus SEO-Sicht riskant?
Nicht, wenn sie sauber abgegrenzt ist: eindeutige Inhalte, klare interne Verlinkung, keine doppelten Seiten, saubere Canonicals. Dann kann eine Microsite ein sinnvoller Verstärker sein – insbesondere für Schwerpunkt-Themen.
Wann wird aus einer Website ein „Portal“?
Sobald Logins, Rollen, personalisierte Inhalte oder Prozesslogik dazukommen. Dann ändern sich Anforderungen an Sicherheit, Datenmodelle, Betrieb und Skalierung deutlich. In solchen Fällen lohnt eine klare Architekturentscheidung und oft ein hybrider Ansatz aus CMS (Inhalte) und Anwendung (Funktionen).
Wie hängt das mit der CMS-Wahl zusammen?
Sehr direkt: Das Format bestimmt Anforderungen an Redaktion, Workflows, Integrationen und Betrieb. Die passende Vertiefung finden Sie hier: CMS & Systemwahl.
