Struktur, die wirkt
UX & Informationsarchitektur: Nutzer klar zum Ziel führen
Eine Website kann optisch überzeugen – und trotzdem nicht funktionieren, wenn Nutzer Inhalte nicht schnell finden, sich „verlaufen“ oder der nächste sinnvolle Schritt unklar bleibt. Genau hier setzen User Experience (UX) und Informationsarchitektur an: Sie machen Angebote verständlich, Wege nachvollziehbar und Entscheidungen leicht. Das Ergebnis ist eine Seite, die mehr Anfragen erzeugt – weil sie Reibung reduziert.
Für SEO ist das ebenfalls ein Hebel: Klare Strukturen, konsistente Inhalte und saubere interne Verlinkung helfen Suchmaschinen, Themen und Prioritäten zu verstehen. Und für Performance gilt: Wer Inhalte in einem schlüssigen System organisiert, kann Seiten schlanker bauen – ohne unnötigen Ballast.
Nutzerführung
Warum UX & IA der stärkste „Unsichtbar“-Hebel sind
Viele Websites verlieren Interessenten nicht wegen Design – sondern wegen Unklarheit: Was bieten Sie konkret? Für wen? Wo finde ich Details? Und was ist der nächste Schritt? UX & Informationsarchitektur beantworten diese Fragen systematisch. Eine gute Struktur ist dabei wie ein Leitsystem: Sie reduziert Rückfragen, beschleunigt Entscheidungen und sorgt dafür, dass Nutzer schneller zum Ergebnis kommen.
Für Unternehmen ist das messbar: kürzere Wege zu Kontakt/Anfrage, weniger Absprünge, bessere Nutzersignale und eine Website, die sich später einfacher erweitern lässt – weil das Fundament stimmt.
Suchintention
Zielgruppen, Intent & Jobs-to-be-done
UX beginnt nicht im Layout, sondern in der Zielsetzung: Welche Nutzer sollen was erreichen – und warum sind sie jetzt hier? Wir arbeiten dafür mit einem pragmatischen Modell: Intent (Informationssuche vs. Vergleich vs. Kontakt) und Jobs-to-be-done (welches Problem wird gelöst?). Daraus entstehen Inhalte, die nicht „über Sie reden“, sondern konkrete Fragen beantworten – in einer Reihenfolge, die Entscheidungen erleichtert.
Typische Outputs: klare Zielgruppen-/Personas, Fragen- und Einwandlisten, Priorisierung der wichtigsten Seiten (z. B. Leistungen, Referenzen/Trust, Ablauf, Kontakt) und eine definierte „Storyline“ pro Seite.
Struktur
Informationsarchitektur: Inhalte, Ebenen, Prioritäten
Informationsarchitektur bedeutet: Inhalte werden so organisiert, dass Nutzer sie sofort verstehen und Suchmaschinen sie zuverlässig zuordnen können. Wir definieren dafür Ebenen (Hub → Detail), Rollen von Seiten (Landingpage, Leistungsseite, Ratgeber, Case) und klare Prioritäten: Was gehört in den ersten Screen, was ist „Beleg/Vertiefung“ und was kann weg?
- Seitenrollen: Welche Seite hat welche Aufgabe (Informieren, Beweisen, Konvertieren)?
- Cluster-Logik: Hub-Seiten mit klarer Verlinkung zu Detailseiten (ohne Kannibalisierung).
- Content-Model: Wiederverwendbare Inhaltsbausteine (Benefits, Ablauf, FAQ, Trust).
- Terminologie: Konsistente Begriffe (Leistungen, Module, Branchen), damit alles „aus einem Guss“ wirkt.
Das zahlt direkt in Wartbarkeit ein: Wenn Struktur und Module definiert sind, entstehen neue Seiten schneller, konsistenter und mit weniger Abstimmungsaufwand.
Orientierung
Navigation, Menüs & interne Verlinkung
Navigation ist nicht „Design“, sondern Orientierung. Wir gestalten Menüs, Subnavigation und interne Links so, dass Nutzer ohne Denken den nächsten sinnvollen Schritt finden – und dass Suchmaschinen Themenbeziehungen erkennen. Gerade bei Leistungsseiten ist die interne Verlinkung oft der Unterschied zwischen „gut“ und „sehr gut“.
Typisch sind dafür: ein klares Leistungs-Menü, kontextbezogene Links (z. B. von UX → SEO/Performance), sowie wiederkehrende Muster (z. B. „Nächster Schritt“-CTAs, FAQ, Trust-Boxen).
Vorarbeit
Wireframes & Seitenlogik: erst Denken, dann Design
Wireframes sind die schnellste Methode, um Klarheit zu schaffen – ohne sich früh im Look zu verlieren. Wir legen damit fest, welche Inhalte wo stehen, welche Reihenfolge logisch ist und welche Interaktionen nötig sind. Erst wenn die Logik stimmt, gehen wir ins UI-Design (Komponenten, Designsystem, Responsive-Verhalten).
Gerade bei B2B-Websites ist das entscheidend: Entscheider wollen schnell verstehen, ob Sie der richtige Partner sind. Das erreicht man nicht durch mehr Text, sondern durch bessere Struktur.
Anfragen
Conversion ohne Druck: klare Next Steps
Conversion-Optimierung heißt nicht „aggressiver“, sondern „klarer“. Nutzer sollen jederzeit wissen, wie es weitergeht – ohne dass die Seite nach Verkauf wirkt. Typische Next Steps sind: Kurzgespräch, Audit/Quick-Check, Workshop oder Beispiel/Referenz anfragen.
Wir setzen dabei auf Microcopy, klare Erwartungen (Zeit/Umfang), kurze Formulare und saubere Kontaktwege – und behalten Ihre Tonalität im Blick: sachlich, unaufgeregt, aber eindeutig.
Verständlichkeit
Barrierearm & verständlich: UX für alle
Barrierefreiheit ist keine „Zusatzdisziplin“, sondern gute UX in konsequent: verständliche Überschriften, klare Kontraste, robuste Bedienbarkeit (Tastatur), sinnvolle Formular-Fehlermeldungen, saubere Fokusführung. Das erhöht nicht nur Compliance, sondern senkt Reibung für alle Nutzer – und verbessert oft messbar die Conversion.
Vertiefung: Barrierefreiheit & Compliance.
Partnerschaftlich
Unser Vorgehen in 4 Schritten
Wir arbeiten strukturiert – und in Ihrem Takt. Sie geben Zielsetzung und Prioritäten vor, wir übersetzen das in klare Arbeitspakete, liefern Vorschläge, begründen Entscheidungen und setzen sauber um. So entsteht Fortschritt, ohne unnötige Reibung.
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Ziele & Nutzerfragen klären
– Zielgruppen/Intent, Inhalte, Erwartungen, Erfolgskennzahlen (z. B. Anfragen, Leads, Downloads) -
Struktur entwerfen
– Seitenrollen, Navigation, interne Links, Content-Model, Prioritäten (Hub/Cluster) -
Wireframes & Prototyp
– Seitenlogik, Module, CTAs, Formulare; Feedback-Schleifen nach Ihrer Taktung -
Umsetzung & Feinschliff
– UI-Komponenten, Responsive, Barrierearm, Performance-Basics; Launch-Check und Weiterentwicklung
Passende Vertiefungen im Cluster: CMS & Systemwahl · Website-Typen & Formate
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen UX und Informationsarchitektur?
UX beschreibt das gesamte Nutzungserlebnis: Verständlichkeit, Orientierung, Bedienbarkeit, Vertrauen und Effizienz. Informationsarchitektur ist der strukturelle Teil davon: Wie Inhalte organisiert, benannt und miteinander verknüpft sind. In der Praxis greifen beide ineinander – gute IA ist Voraussetzung für gute UX.
Hilft bessere UX wirklich bei SEO?
Ja – indirekt und oft deutlich. Klare Seitenstrukturen, saubere interne Verlinkung und verständliche Inhalte verbessern Nutzersignale und helfen Suchmaschinen, Themen und Prioritäten einzuordnen. Für technische Faktoren (z. B. Ladezeit) bleibt zusätzlich SEO & Performance relevant.
Arbeiten Sie mit Wireframes – auch wenn schon ein Design existiert?
Ja. Gerade bei bestehenden Designs sind Wireframes hilfreich, um Strukturprobleme zu lösen, ohne direkt das gesamte UI anzufassen. Oft genügen gezielte Anpassungen in Navigation, Reihenfolge und Modulen, um Klarheit und Conversion zu verbessern.
Wie schnell sieht man Effekte?
UX-Effekte (bessere Kontaktquote, geringere Absprünge) sind häufig kurzfristig messbar – je nach Traffic. SEO-Effekte entwickeln sich in der Regel über Wochen/Monate. Wichtig ist ein sauberer Mess- und Launch-Setup. Vertiefung: SEO & Performance.
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