Konsistent. Wiederverwendbar. Wartbar.

UI-Design & Komponenten: Designsystem statt Einzellösung

Ein überzeugendes Interface entsteht nicht durch „schöne Einzelteile“, sondern durch ein System. Wir gestalten Websites als Designsystem aus wiederverwendbaren Komponenten – damit Inhalte konsistent wirken, neue Seiten schneller entstehen und Erweiterungen im Betrieb nicht jedes Mal neu erfunden werden müssen.

Das zahlt sich doppelt aus: Erstens profitieren Ihre Nutzer von klarer Bedienung und Wiedererkennung. Zweitens gewinnt Ihr Team (oder Ihre Redaktion) an Geschwindigkeit, weil Layouts, Buttons, Teaser, Formulare, Karten und Module nach festen Regeln funktionieren – responsive, barrierearm und performancebewusst.



Skalierung ohne Stilbruch

Warum ein Designsystem der bessere Weg ist

Viele Websites starten „aus einem Guss“ – und verlieren später an Qualität, sobald neue Inhalte, neue Personen oder neue Anforderungen dazukommen. Ein Designsystem verhindert genau das: Es definiert wiederkehrende Muster (z. B. Teaser, Karten, Tabellen, Formulare) und die Regeln dahinter (Abstände, Typografie, Zustände, Kontraste, Breakpoints). So bleibt Ihr Auftritt konsistent – auch wenn Sie wachsen, Inhalte erweitern oder Funktionen nachrüsten.

Gleichzeitig reduziert ein System die Komplexität im Betrieb: Updates, neue Seiten oder Relaunch-Teile lassen sich planbarer umsetzen, weil Komponenten bereits getestet, dokumentiert und sauber integrierbar sind. Das ist besonders wertvoll, wenn Ihre Website ein aktiver Vertriebskanal ist – und nicht nur eine Visitenkarte.

Wiederverwendbar statt individuell gebaut

Komponenten, die in der Praxis zählen

Ein gutes UI-System besteht nicht aus „hunderten Variationen“, sondern aus wenigen, starken Bausteinen, die klar definiert sind. Entscheidend ist, dass Komponenten den Alltag abbilden: Inhalte präsentieren, Nutzer führen, Vertrauen schaffen und Interaktionen sauber abwickeln – vom ersten Eindruck bis zur Anfrage.

Typische Komponenten in Webdesign-Projekten

  • Navigation & Orientierung: Header, Mega-/Dropdown, Breadcrumb, Sprungmarken, Footer-Logik
  • Content-Module: Teaser-/Kachelraster, Hero-Varianten, Feature-Listen, Icons, Quotes, Trust-Boxen
  • Conversion-Module: Kontakt-/Anfrageformulare, CTAs, Sticky-Elemente, Termin-/Lead-Module
  • Struktur-Elemente: Accordion/FAQ, Tabs, Tabellen, Cards, Content-Split, Callouts/Info-Boxen
  • Medien: Bild-/Video-Module (Poster/Preview), Galerien, Downloads, PDF-Boxen

Wichtig: Komponenten werden so angelegt, dass sie in Ihrem CMS sauber pflegbar sind – mit sinnvollen Feldern, klaren Varianten und ohne „Theme-Ballast“. Die Systemwahl (z. B. Joomla, WordPress, TYPO3 oder Shop-System) beeinflusst dabei die Modellierung – die Grundlogik bleibt: ein System, das Inhalte trägt. Mehr dazu: CMS & Systemwahl.

Mobile zuerst – aber nicht mobile nur

Responsive Regeln statt Zufall

Responsive Design ist mehr als „es passt sich irgendwie an“. Wir definieren Breakpoints, Abstände und Typografie so, dass Inhalte auf Smartphone, Tablet und Desktop gleich gut funktionieren. Dazu gehören klare Regeln: Wie viele Spalten sind sinnvoll? Ab wann werden Kacheln gestapelt? Wie verhalten sich Tabellen? Welche Elemente dürfen sticky sein – und welche nicht?

Das Ergebnis sind Layouts, die stabil wirken (auch bei langen Überschriften), die keine Sprünge verursachen und die die Bedienung vereinfachen – statt sie zu verkomplizieren. Gerade in B2B-Kontexten ist das entscheidend: Entscheider wollen schnell verstehen, was angeboten wird, wie der Ablauf ist und wie der nächste Schritt aussieht.

Zugänglich von Anfang an

Barrierearm by Design

Barrierefreiheit ist kein „letzter Check“, sondern eine Design-Entscheidung. Kontraste, Fokus-Zustände, Tastaturbedienbarkeit, sinnvolle Überschriften-Hierarchie und verständliche Interaktionen müssen im UI-System verankert sein. So vermeiden Sie teure Nacharbeiten – und verbessern nebenbei die Nutzerführung für alle.

Wenn Barrierefreiheit und Compliance relevant sind (z. B. BFSG, DSGVO/TTDSG), empfehlen wir, diese Anforderungen früh in die Komponentenregeln zu integrieren: Formulare, Fehlermeldungen, Consent-Dialoge, Downloads und Medienmodule. Vertiefung: Barrierefreiheit & Compliance.

Schnell wirkt professionell

UI & Performance: Design, das Core Web Vitals respektiert

Design beeinflusst Performance direkt: große Hero-Medien ohne feste Maße, zu viele Webfonts, überladene Animationen oder unnötige Skripte kosten Ladezeit – und damit Aufmerksamkeit. Deshalb gestalten wir UI-Komponenten so, dass sie die technischen Ziele unterstützen: stabile Layouts (CLS), schnelle erste Inhalte (LCP) und reaktionsfähige Interaktionen (INP).

Praktisch bedeutet das: sinnvolle Bildformate, definierte Dimensionen, sparsame Effekte, klare Prioritäten beim Laden und eine Struktur, die ohne schwergewichtige Frameworks auskommt, wenn es nicht nötig ist. Vertiefung: Tempo & Core Web Vitals.

Damit Umsetzung planbar bleibt

Handoff: Von Design zu Entwicklung ohne Reibungsverluste

Ein UI-System ist nur dann wertvoll, wenn es sauber umgesetzt wird. Deshalb denken wir Design und Entwicklung zusammen: Komponenten erhalten klare Zustände (Normal/Hover/Focus/Disabled), definierte Abstände, Typografie-Regeln und eine nachvollziehbare Benennung. So kann Entwicklung konsistent arbeiten – und Inhalte bleiben im CMS pflegbar.

Bei Integrationen (CRM/ERP/Newsletter/Tracking) und individuellen Funktionen achten wir darauf, dass UI-Komponenten die Prozesse unterstützen – statt sie zu verstecken. Vertiefung: Entwicklung & Integrationen und SEO & Performance.

Abgestimmt auf Ihr Tempo

Unser Vorgehen in 4 Schritten

Der Umfang und die Taktung richten sich nach Ihrer Zielsetzung und Ihren Ressourcen. Sie geben Richtung und Frequenz vor – wir beraten, strukturieren und setzen loyal und nachvollziehbar um. So entsteht eine Partnerschaft, die Ergebnisse liefert, ohne unnötig zu fordern.

  1. 1) Ziele & UI-Rahmen klären
    Welche Seiten und Prozesse sind kritisch? Welche Inhalte müssen schnell pflegbar sein? Wir definieren die wichtigsten Komponenten (MVP) und die visuellen Leitplanken (Typografie, Farben, Abstände).
  2. 2) Komponenten entwerfen & Varianten festlegen
    Wir entwickeln wiederverwendbare Module (z. B. Teaser, Listen, Formulare, FAQs) und definieren Zustände, Responsivität und Barrierearmut – inklusive Regeln für Sonderfälle.
  3. 3) Umsetzung im CMS & Qualitätssicherung
    Komponenten werden technisch sauber integriert, getestet (inkl. mobile/keyboard) und so vorbereitet, dass Redaktion und Betrieb stabil funktionieren. Bei Bedarf mit Staging & Rollback-Option.
  4. 4) Betrieb & Weiterentwicklung
    Das System wächst iterativ weiter: neue Module, neue Seiten, Optimierung nach Daten. Vertiefung: Betrieb, Wartung & Support.


Häufige Fragen (FAQ)

Braucht jede Website wirklich ein Designsystem?

Nicht jede Website braucht ein „riesiges System“ – aber fast jede profitiert von klaren Komponentenregeln. Schon ein schlankes Set aus Teasern, Inhaltsmodulen, CTA-Elementen und Formularen sorgt für Konsistenz, schnellere Umsetzung und bessere Wartbarkeit. Je stärker Ihre Website wächst (Inhalte, Landingpages, Kampagnen), desto größer der Hebel.

Wie vermeiden Sie, dass Design bei Updates „kaputtgeht“?

Durch klare Komponenten, saubere Templates und ein kontrolliertes Update-Vorgehen (idealerweise mit Staging, Backups und Tests). Wenn Betrieb und Updates mitgedacht sind, sinkt das Risiko von Regressionen deutlich. Vertiefung: Betrieb, Wartung & Support.

Was ist wichtiger – Optik oder Performance?

Beides gehört zusammen. Ein hochwertiges UI wirkt nur dann professionell, wenn es schnell und stabil lädt. Deshalb gestalten wir so, dass Design-Entscheidungen die Performance nicht sabotieren (Bilder/Schriften/Animationen/Struktur). Vertiefung: Tempo & Core Web Vitals.

Wie früh sollte Barrierefreiheit im UI berücksichtigt werden?

Möglichst früh – weil Kontraste, Fokusführung, semantische Strukturen und Formularlogik im UI-System verankert sein sollten. Später nachzubessern ist meist teurer. Vertiefung: Barrierefreiheit & Compliance.