Use Case Webdesign - Event-Landingpage im Custom Look & Feel
Eine Event-Landingpage hat ein anderes Primärziel als klassische Produkt- oder Lead-Landingpages: Sie soll Aufmerksamkeit bündeln, Stimmung transportieren und die wichtigsten Informationen sofort klar machen – Datum, Ort, Programm, Teilnahme/Anreise, Kontakt. Gleichzeitig darf die Seite nicht „schwer“ werden, denn gerade in Social-Traffic-Spitzen oder wenn viele Nutzer mobil kommen, zählen Ladezeit, Stabilität und Lesbarkeit. Für diese Case-Study haben wir eine Landingpage im Custom Look & Feel für ein Racing-Event umgesetzt: Im typischem Motorsport-Look mit Video-Loop im Hero-Bereich, dunklem „Grain/Grunge“ Optik mit Neon-Akzenten, Mikro-Animationen und animierter Streckengrafik als visuelles Highlight. Kundennamen und interne Details bleiben wie immer anonymisiert – die Methodik ist der Mehrwert. (Weiterlesen: Verkaufsstarke Event-Landingpage)
Zielbild: Was eine Event-Landingpage leisten muss
Eine Landingpage verfolgt ein anderes Ziel als die „klassische“ Unternehmenswebsite oder ein Shop: Sie ist kein Gesamtüberblick, sondern eine fokussierte Bühne für einen konkreten Anlass oder Zweck. Deshalb muss in wenigen Sekunden klar sein, worum es geht – und warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Für Besucher heißt das: Kernversprechen sind sofort sichtbar, danach folgen die wichtigsten Orientierungspunkte und häufige Fragen dazu. Gerade bei Events kommt viel Traffic über Ads, Social Media und/oder Empfehlungen – oft mobil, oft „kalt“. Umso wichtiger sind eine klare Dramaturgie und CTAs, kurze Informationswege und eigens aufbereitete Inhalte, die sich schnell scannen lassen.
Handelt es sich um eine Veranstaltung, die conversionstark gestützt werden soll, liegt der Hebel nochmals anders. Denn damit eine Event-Landingpage wirklich funktioniert, braucht sie neben dem unverkennbaren Look auch saubere Grundlagen um Reibungspunkte zu umgehen: schnelle Ladezeiten, stabile Darstellung ohne Layout-Sprünge, gut lesbare Typografie, klare Kontraste und ein Layout, das auf dem Smartphone genauso überzeugend wirkt wie am Desktop. Medien (z. B. Videos) sollten Atmosphäre liefern, aber technisch kontrolliert eingebunden sein. Animationen dürfen nicht zum Selbstzweck werden – sie sollen lenken, nicht ablenken. Genau diese Mischung aus Emotion und Verlässlichkeit ist der Unterschied zwischen „schön gemacht“ und „wirkt“.
Für Veranstalter ist eine Landingpage deshalb ein pragmatisches Werkzeug: Sie lässt sich schneller auf ein Ziel zuschneiden als eine komplette Website-Umstrukturierung, ist ideal für Kampagnen, Events, Recruiting oder Produkt-Launches – und sie ist messbar. Statt „Mehr dazu auf unserer Homepage" lautet die Kernaussage fortan: "Alles weitere dazu finden Sie hier!". Eine gute Landingpage reduziert Streuverluste, bündelt Aufmerksamkeit und schafft eine klare Handlungsoption – vom Bewerben/Anfragen bis zur Registrierung. Wer das einmal erlebt hat, nutzt Landingpages nicht als Ersatz für Website oder Shop, sondern als Ergänzung: gezielte Seiten, die genau dann performen, wenn Reichweite und Timing entscheidend sind.
→ Unsere Internetagentur aus Dachau/München setzt solche Kampagnen-Seiten im Custom Look & Feel gerne auch für Sie um – von Struktur & UX bis Performance, DSGVO und Barrierefreiheit: Webdesign & UX.
Use Case: Racing Event
Für den Use Case stand ein Motorsport-Event im Mittelpunkt, das bewusst nicht nur „ein Programmpunkt“ ist, sondern über zwei Tage mehrere Zielgruppen zusammenbringt. Der Anspruch an die Landingpage war deshalb: unterschiedliche Inhalte so zu bündeln, dass Besucher sofort verstehen, was sie erwartet – ohne sich durch lange Texte oder Unterseiten klicken zu müssen.
Inhaltlich ging es um einen markenoffenen Treff rund um sportliche Fahrzeuge – inklusive Klassikern und liebevoll erhaltenen Young- und Oldtimern – ergänzt um eine kompakte Expo-/Ausstellerfläche und einen Bereich mit „historischem“ Motorsport-Flair. Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt stärker auf Action und Ablauf: ein klar getakteter Programmpunkt auf abgesperrter Strecke, mit Fokus auf Übersichtlichkeit, Regeln und Orientierung. Gleichzeitig sollte der erste Tag bewusst als Festival-Erlebnis wirken – mit Abendprogramm und Live-Musik als Abschluss, damit auch Begleitpersonen und „Schaupublikum“ abgeholt werden.
Die eigentliche geschäftliche Anforderung war dabei sehr konkret: Ticketverkauf und Planungssicherheit. Entsprechend mussten Ticket-CTA, Informationen zu Kategorien/Teilnahme und ein schneller Weg zur Buchung prominent und wiederholbar platziert werden – ohne die Stimmung der Seite zu zerstören. Ergänzend kam ein praktischer Baustein hinzu, der bei Events oft unterschätzt wird, aber entscheidend sein kann: die Möglichkeit, direkt aus der Landingpage heraus eine passende Unterkunft vor Ort zu finden bzw. zu buchen. - Auch die Sponsoren sollten/mussten sichtbar und passend eingebunden und erwähnt werden. So entsteht aus einer „Info-Seite“ ein geschlossenes Erlebnis: entdecken, entscheiden, handeln – ohne Streuverluste.
Kundennamen und Internas wie immer anonymisiert – die Methodik ist der Mehrwert.
Design-System finden und kontrolliert einsetzen
Ein starkes Design ist mehr als „schöne Optik“ – es ist ein wiederholbares System, das Inhalte führt und Entscheidungen vereinfacht. Gerade bei Landingpages lohnt sich ein kurzer Schritt zurück: Welche Wirkung soll die Seite in den ersten Sekunden erzielen? Welche Zielgruppe soll sich angesprochen fühlen? Und welche Rolle spielt dabei das Branding (Ton, Bildsprache, Farben, Typografie)? Aus diesen Fragen entsteht ein klares Design-System: wenige, definierte Bausteine, die sich konsequent wiederholen. Das sorgt für Wiedererkennung, reduziert visuelles Chaos und verhindert, dass Effekte die eigentlichen Inhalte überdecken. Gleichzeitig bleibt die Seite flexibel genug, um einzelne Bereiche bewusst hervorzuheben – dort, wo es dramaturgisch Sinn ergibt.
Besonders bei „starken“ Stilen wie Grunge, Neon oder Tech/HUD ist Kontrolle entscheidend. Solche Looks funktionieren nur, wenn sie geführt sind: Kontraste müssen stimmen, Lesbarkeit muss auf mobilen Geräten genauso funktionieren wie am Desktop, und Animationen dürfen nicht von der Botschaft ablenken. In der Praxis bedeutet das: klare Hierarchien (Headline → Kerninfos → CTA), definierte Abstände, ein begrenztes Set an Komponenten (z. B. Panels, Buttons, Badges) und ein gezielter Einsatz von Texturen/Overlays. So entsteht ein Look, der emotional wirkt – aber dennoch professionell und vertrauenswürdig bleibt.
Im Use Case „Racing Event“ haben wir dieses Prinzip bewusst umgesetzt:
- Feste Farbvariablen (dunkler Hintergrund plus 1–2 Akzentfarben) statt vieler Einzelfarben – damit der Look konsistent bleibt und CTAs jederzeit klar erkennbar sind.
- Grain/Grunge als Layer über ::before mit mix-blend-mode und sauber gesetzter Opacity – so entsteht Atmosphäre, ohne dass Text und UI „verschmieren“.
- Effekte nur dort, wo sie dramaturgisch wirken: Übergänge im Hero, ausgewählte Highlight-Boxen und ein eigenes Track-Panel als visuelles Signature-Element.
Das Ergebnis: Das Design bleibt bewusst „dreckig“ und motorsportig, wirkt aber gleichzeitig kontrolliert und hochwertig – ein wichtiger Spagat, wenn sowohl Fans als auch Veranstalter, Partner und Sponsoren abgeholt werden sollen.
Performance: Core Web Vitals trotz Video, SVG & Effekten
Event-Landingpages leben von Atmosphäre – genau das macht sie schnell „schwer“. In diesem Use Case war Performance deshalb kein nachträglicher Feinschliff, sondern Teil des Konzepts: Video, Animationen und Effekte ja – aber nur innerhalb eines klaren Budgets, das Ladezeit, Stabilität und mobile Nutzbarkeit schützt.
Ein zentraler Baustein war der lokal eingebundene Hero-Video-Loop: Er liefert den gewünschten Kick direkt beim Einstieg, ohne Drittanbieter-Abhängigkeiten und ohne zusätzliche Datenschutzkomplexität. Gleichzeitig wurde die Marken-Typografie über lokal bereitgestellte Schriften abgesichert – konsistent im Look, aber effizient umgesetzt. Das visuelle Signature-Element der Seite, eine animierte Streckengrafik, wurde so eingebunden, dass sie skalierbar und flüssig bleibt und auf mobilen Displays weiterhin klar erkennbar ist. Für das „große Video“ haben wir eine DSGVO-konforme Zwei-Klick-Lösung umgesetzt: Der Player wird erst nach aktiver Bestätigung geladen – ohne dass ein seitenweites Cookie-Consent-Konstrukt die User Experience ausbremst.
Worauf es dabei strategisch ankommt:
- Priorisieren, was zuerst zählt: Hero, Datum/Ort, Kernbotschaft werden sichtbar und stabil ausgeliefert.
- Stabilität vor Effekthascherei: Layout-Verschiebungen vermeiden, Medien sauber dimensionieren, mobile Darstellung zuerst denken.
- Drittquellen minimieren: weniger externe Requests, weniger Skriptlast, weniger Datenschutz-Ballast.
- Effekte effizient halten: Animationen so einsetzen, dass sie führen statt abzulenken – und die Seite nicht „zäh“ rechnen.
- Einwilligung ohne UX-Bruch: Zwei-Klick statt „Consent über alles“, wenn es fachlich und rechtlich passt.
So bleibt die Landingpage emotional und markant – aber technisch stabil: schnelle Wahrnehmung, klare Orientierung und ein Look, der nicht auf Kosten der Nutzerfreundlichkeit geht.
DSGVO-Praxis: Zwei-Klick-YouTube ohne UX-Bruch
Videos gehören bei Event-Landingpages oft zum Kern der Dramaturgie – gleichzeitig zählen YouTube-Embeds zu den häufigsten Ursachen für unnötige Drittanbieter-Kontakte, Consent-Banner-Overkill und rechtliche Grauzonen. In diesem Use Case haben wir deshalb konsequent auf eine Zwei-Klick-Lösung gesetzt: Das Video wird zunächst mit einem lokal verfügbaren Vorschaubild als Platzhalter angezeigt und erst nach aktiver Bestätigung durch den Nutzer geladen. Erst damit wird dann eine Verbindung zu YouTube hergestellt und es können Daten an den Anbieter übertragen werden. Ergänzend wurde der erweiterte Datenschutzmodus genutzt (Einbindung über youtube-nocookie.com), um die Datenerhebung im Ausgangszustand weiter zu reduzieren.
So greift das Prinzip in der Praxis:
- Was Nutzer sehen: Ein Platzhalter mit klarer Aktion („Video laden“) und einem kurzen Hinweis zur Datenübertragung – keine störenden Overlay-Banner über die ganze Seite.
- Was technisch passiert: Ohne Klick wird kein YouTube-Player geladen und keine Verbindung aufgebaut; erst nach Aktivierung wird das Video über youtube-nocookie.com eingebunden.
- Was organisatorisch/DSGVO-seitig zählt: Die Einwilligung ist konkret, nachvollziehbar und dokumentierbar – und kann über die Einwilligungs-/Cookie-Einstellungen jederzeit widerrufen werden.
Für Veranstalter & Entscheider ist dabei ein Punkt besonders wichtig: Die DSGVO verlangt nicht nur „irgendwie Einwilligung“, sondern im Zweifel auch die Nachweisbarkeit, dass eine Einwilligung wirksam erteilt wurde – und dass Nutzer sie ebenso einfach wieder widerrufen können. Eine gut umgesetzte Zwei-Klick-Lösung unterstützt genau dieses Prinzip: Die Entscheidung wird konkret am Inhalt getroffen („Video laden“), transparent kommuniziert und technisch so umgesetzt, dass ohne Aktivierung keine Verbindung aufgebaut wird. Damit wird Datenschutz nicht zur Spaßbremse, sondern zur sauberen, nachvollziehbaren Grundlage – ohne dass die gesamte Website durch ein schweres Consent-Konstrukt dominiert wird.
So wird Datenschutz nicht zur Spaßbremse, sondern Teil einer sauberen, professionellen Umsetzung – insbesondere bei kampagnengetriebenem Traffic, der mobil kommt und schnell entscheidet.
Barrierefreiheit: Kleine Details, große Wirkung
Barrierefreiheit ist längst nicht mehr nur „nice to have“. Seit dem 28. Juni 2025 gelten mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) verbindliche Anforderungen für bestimmte digitale Dienstleistungen – besonders dort, wo Nutzer online Verträge abschließen (z. B. Ticketkauf, Buchungen, Termin- oder Bestellprozesse). Für Veranstalter und Anbieter bedeutet das: Wer digitale Services rund um ein Event anbietet, sollte Barrierefreiheit nicht als Zusatzaufgabe sehen, sondern als Bestandteil einer professionellen Umsetzung – auch, um Risiken durch Beschwerden, Prüfungen und mögliche Sanktionen zu reduzieren.
In der Praxis scheitert Barrierefreiheit selten an „großen“ Dingen, sondern an vielen kleinen: falsche ARIA-Rollen, unklare Fokus-Zustände, Informationen nur per Hover oder Kontraste, die auf mobilen Geräten und bei Sonne plötzlich nicht mehr funktionieren. Genau diese Kleinigkeiten erzeugen Reibung – und Reibung kostet Aufmerksamkeit, Vertrauen und am Ende auch Conversion.
In diesem Projekt waren es vor allem solche Maßnahmen, die schnell Wirkung zeigen:
- Semantik statt ARIA-Overkill: Keine Rollen einsetzen, die ein komplexes Menüverhalten voraussetzen – Footer-Links sind in der Regel einfach eine normale Linkliste (und werden so auch besser verstanden).
- Lesbarkeit über alle Viewports: Responsive Typografie mit clamp() und kontrollierten Abständen, damit Überschriften nicht „explodieren“ und Texte nicht plötzlich springen.
- Motion mit Respekt: Animationen so gestalten, dass sie die Seite aufwerten – aber bei prefers-reduced-motion deaktiviert werden können.
Das Ergebnis ist doppelt wertvoll: Barrierefreiheit verbessert die Nutzbarkeit für Menschen mit Einschränkungen – und gleichzeitig wird die Seite insgesamt robuster, klarer und leichter bedienbar. Barrierefreies Webdesign ist damit nicht nur „Nice to have“, sondern reduziert Reibung – und Reibung kostet Conversion, auch bei Event-Seiten.
Event-Landingpage vs. Conversion-Landingpage
Auf den ersten Blick sehen beide Seitentypen ähnlich aus: ein starkes Hero, klare Botschaft, wenige Ablenkungen, ein CTA. In der Praxis funktionieren Event-Landingpage und Conversion-Landingpage jedoch nach unterschiedlichen Regeln – weil Ziel, Traffic und Entscheidungslogik nicht vergleichbar sind.
Eine Event-Landingpage ist in erster Linie eine Bühne. Sie muss in sehr kurzer Zeit Orientierung schaffen (Datum, Ort, Programm, Highlights), Vertrauen aufbauen (Ablauf, Teilnahmebedingungen, Anreise, FAQ) und gleichzeitig Emotion transportieren. Der Traffic kommt häufig aus gezieltet ausgerichteten Ads, Social Media, Empfehlungen oder kurzfristigen Kampagnen – also „kalt“ und überwiegend mobil. Besucher springen schnell zwischen Eindrücken, wollen scannen und sich ein Gesamtbild machen. Entscheidend ist deshalb nicht nur der eine CTA, sondern die Dramaturgie: Was sieht man zuerst, was beantwortet die typischen Fragen, und wie wird aus Interesse eine konkrete Handlung (z. B. Ticket, Bewerbung, Kontakt, Merken/Weiterleiten)?
Eine Conversion-Landingpage ist hingegen ein Trichter. Hier ist der Besucher oft mit einer klareren Absicht unterwegs („Ich will kaufen“, „Ich will ein Angebot“, „Ich will einen Termin“) – mehrheitlich ausgelöst durch Suchanfragen oder bezahlte Anzeigen, weniger durch Social Communities oder Mundpropaganda. Entsprechend ist die Seite stärker auf Reduktion ausgelegt: weniger Themen, weniger Ausgänge, mehr Beweisführung und mehr Wiederholung des Angebots. Statt Programm-Übersicht oder Erlebniswelt stehen Nutzenargumente, Trust-Elemente (Zahlen, Referenzen, Bewertungen, Garantien), Einwände und ein möglichst reibungsarmer Abschluss im Mittelpunkt (Formular, Checkout, Terminbuchung).
Kurz gesagt:
- Die Event-Landingpage führt von Neugier → Verständnis → Vorfreude → Entscheidung.
- Die Conversion-Landingpage führt von Problem/Bedarf → Lösung → Vertrauen → Abschluss.
Event-Landingpage
- Ziel: Orientierung + Stimmung + Teilnahme/Interesse
- Traffic: Social/Empfehlung, oft mobil, eher „kalt“
- Struktur: Dramaturgie (Highlights → Ablauf → FAQ → CTA)
- Inhalte: Datum/Ort, Programm, Anreise, Teilnahme, Kontakt
- CTAs: eher „soft“ (Bewerben, Info anfragen, Ticket, Reminder)
- KPIs: Scrolltiefe, CTA-Klicks, Kontakt/Bewerbungen, Shares
Conversion-Landingpage
- Ziel: Lead/Verkauf/Termin – eine klare Handlung
- Traffic: SEO/Ads mit konkreter Absicht, „wärmer“
- Struktur: Funnel (Nutzen → Proof → Einwände → CTA)
- Inhalte: Nutzenargumente, Trust, Vergleich, Ablauf, FAQ
- CTAs: „hard“ (Angebot, Termin, Kaufen, Formular)
- KPIs: Conversion Rate, CPL/CPA, Abbrüche, A/B-Tests
Beide profitieren von sauberer Technik, klarer Struktur und starker Gestaltung – aber die Gewichtung ist anders. Wer den Seitentyp passend zum Ziel wählt, reduziert Streuverluste und erhöht die Chance, dass Besucher genau das tun, was Sie erreichen möchten: informieren, teilnehmen, buchen oder anfragen.
Checkliste: Aufbau für beide Landingpage-Typen
In der Praxis lohnt es sich, Landingpages nicht „nach Gefühl“ aufzubauen, sondern mit einem klaren Grundgerüst. Die folgende Checkliste zeigt die typischen Bausteine – einmal für Event-Landingpages (Bühne/Erlebnis + Orientierung) und einmal für Conversion-Landingpages (Funnel + Abschluss). Sie können das als Leitplanke nutzen: Was gehört zwingend drauf, was ist optional – und an welcher Stelle reduziert es Reibung?
Wenn auch Sie eine Event- oder Conversion-Landingpage planen: Hier geht's zum Leistungsbereich Webdesign unserer Internetagentur aus Dachau bei München.
Checkliste: Event-Landingpage
- Hero: Datum/Ort + 1 klarer CTA (Ticket/Info/Bewerbung)
- Highlights: 3–6 Teaser, die das Event „greifbar“ machen
- Ablauf: Programm/Timetable, Regeln/Teilnahme, was erwartet Besucher
- Praktisches: Anreise, Parken, Hinweise vor Ort
- Service: Ticket/Anmeldung + ggf. Unterkunft/Hotel-Option
- Trust: Veranstalter/Partner, Rahmeninfos, Kontaktmöglichkeiten
- FAQ: kurze Antworten auf die 6–10 häufigsten Fragen
- Rechtliches: DSGVO, Einwilligungen (z. B. Video), Impressum
Checkliste: Conversion-Landingpage
- Hero: Problem/Nutzen + primärer CTA (Termin/Formular/Kaufen)
- Value Props: 3–5 klare Nutzenargumente, konkret und messbar
- Proof: Referenzen, Ergebnisse, Zahlen, Bewertungen, Logos
- Einwände: Risiken/Fragen vorwegnehmen (FAQ, Vergleich, Sicherheit)
- Angebot: Leistungsumfang, Pakete/Optionen, nächster Schritt
- Ablauf: „So läuft’s“ (Schritte, Zeitplan, Erwartungsmanagement)
- Conversion: Formular/Checkout möglichst kurz & reibungsarm
- Re-CTA: CTA wiederholen, ohne neue Auswege zu öffnen
Hinweis aus der Praxis: Die beste Struktur bringt wenig, wenn Performance, Datenschutz und Barrierefreiheit erst „am Ende“ dazukommen. Wir denken diese Punkte von Beginn an mit – damit Landingpages nicht nur gut aussehen, sondern auch schnell, stabil und rechtssicher laufen. Wenn Sie eine Event- oder Conversion-Landingpage planen: wir geben Ihnen eine klare Einschätzung zu Aufbau, Aufwand und sinnvoller Priorisierung.
FAQ
Meine Website ist als One-Pager aufgebaut – ist das dann automatisch eine Landingpage?
Ein One-Pager kann eine Landingpage sein – muss es aber nicht. Entscheidend ist nicht die Seitenlänge, sondern die Zielsetzung: Eine Landingpage ist auf ein konkretes Vorhaben fokussiert (z. B. Event, Bewerbung, Termin, Produkt), führt Besucher in einer klaren Dramaturgie und hat eine eindeutige Handlungsoption. Viele One-Pager sind dagegen eher „kompakte Websites“, die mehrere Themen parallel abdecken.
Welche Vorteile hat eine eigene Landingpage für ein konkretes Ziel?
Eine Landingpage bündelt Aufmerksamkeit und reduziert Streuverluste. Sie ist schneller auf ein Ziel zuschneidbar als die komplette Website, lässt sich kampagnenfähig bewerben (SEO/Ads/Social) und ist messbar. Typische Effekte: klarere Botschaft, weniger Ablenkung, höhere Abschlussquote – bei Events ebenso wie bei Lead- oder Recruiting-Zielen.
Kann eine Landingpage meiner Hauptseite Traffic oder Sichtbarkeit „wegnehmen“?
In der Regel nicht – wenn beides sauber geplant ist. Die Website bleibt die zentrale Anlaufstelle für Ihr Gesamtangebot, eine Landingpage ergänzt sie für ein spezifisches Thema oder eine Kampagne. Wichtig sind eine klare Themenabgrenzung, sinnvolle interne Verlinkung und unterschiedliche Suchintentionen. So stärkt die Landingpage die Sichtbarkeit häufig sogar, weil zusätzliche, zielgenaue Inhalte ranken können.
Wie läuft ein A/B-Test mit einer Landingpage ab?
Bei einem A/B-Test werden zwei Varianten einer Seite parallel ausgespielt (z. B. unterschiedliche Headline, CTA, Reihenfolge der Abschnitte oder Trust-Elemente). Beide Varianten erhalten vergleichbaren Traffic, anschließend werden die Ergebnisse anhand definierter Ziele ausgewertet (z. B. Klicks, Bewerbungen, Leads, Buchungen). Wichtig ist eine saubere Hypothese, ausreichend Daten und ein Testdesign, das wirklich nur die relevanten Variablen verändert.
Für welche Zwecke lohnt sich eine Landingpage besonders?
Typische Anwendungsfälle sind Event-Seiten, Produkt- oder Kampagnenstarts, Recruiting, lokale Aktionen, Newsletter-/Lead-Magneten, sowie saisonale Angebote. Überall dort, wo Sie eine klare Botschaft an eine definierte Zielgruppe richten und eine konkrete Handlung auslösen möchten, ist eine Landingpage oft der effizienteste Weg.
Wie viele Landingpages sind sinnvoll – und wie „pflegt“ man sie?
Weniger ist oft mehr: Lieber wenige, gut durchdachte Landingpages mit klarem Zweck als viele Seiten ohne Fokus. Sinnvoll ist eine kleine „Bibliothek“ aus Kampagnenseiten, die regelmäßig überprüft wird (Performance, Inhalte, Links, Tracking, rechtliche Bausteine). Für Events ist außerdem wichtig, dass Seiten nach dem Termin nicht einfach verschwinden, sondern sauber weitergeführt werden (Rückblick, Ergebnisse, Ausblick, Weiterleitung).
Was ist der Unterschied zwischen einer Event-Landingpage und einer Conversion-Landingpage?
Eine Event-Landingpage ist eine Bühne: Sie vermittelt Stimmung und Orientierung (Datum, Ort, Ablauf, Highlights) und führt von Interesse zur Teilnahme. Eine Conversion-Landingpage ist ein Trichter: Sie reduziert Ablenkung, liefert Beweise/Trust und führt möglichst reibungsarm zu einem Abschluss (Lead, Termin, Kauf). Beide sind „Landingpages“, aber mit unterschiedlicher Dramaturgie.
Worauf sollte ich bei Performance, Datenschutz und Barrierefreiheit achten?
Landingpages werden häufig mobil und „unter Zeitdruck“ konsumiert – daher sind Ladezeit, Stabilität und Lesbarkeit entscheidend. Externe Dienste (z. B. Video-Embeds) sollten datenschutzkonform eingebunden werden, idealerweise erst nach aktiver Bestätigung. Außerdem profitieren alle Nutzer von guter Zugänglichkeit: klare Kontraste, saubere Fokuszustände und Animationen, die sich bei Bedarf reduzieren lassen.
Wie schnell kann eine Landingpage live gehen – und was brauche ich dafür?
Das hängt vom Umfang ab: Eine fokussierte Landingpage kann oft sehr schnell umgesetzt werden, wenn Inhalte, Bildmaterial und Ziel klar sind. Hilfreich sind: Termin/Ort/Leistungsumfang, gewünschte CTAs, Bild-/Videomaterial, rechtliche Bausteine (Impressum/Datenschutz) und eine klare Zieldefinition (z. B. Ticketverkauf, Bewerbungen, Kontaktanfragen).
Erstellen Sie Landingpages auch anonymisiert als Demo, bevor wir live gehen?
Ja. Auf Wunsch arbeiten wir mit anonymisierten Beispielen oder einer geschützten Vorschau, sodass Sie Struktur, Look & Feel und technische Umsetzung beurteilen können, ohne interne Details öffentlich zu machen. Danach entscheiden Sie, welche Inhalte live veröffentlicht werden und welche bewusst intern bleiben.
