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Wohlfühlaktivismus im Netz: Slacktivism

(13.08.2014) In früheren Zeiten gab man in Diskussionsrunden bisweilen ein "Hört, Hört" von sich um eine These zu stützen. Umgemünzt in die virtuelle Welt ist es Facebook zu verdanken, dass der Mausklick auf ein "Like" den gleichen Zweck erfüllt. Mehr noch: Postings lassen sich nun auch unkommentiert teilen und so die stehende These zur eigenen machen. Eine bequeme weil unaufwändige Beteiligung die unter dem Begriff des "Wohlfühlaktivismus" (Slacktivism) zusammengefasst wird und weitreichende Bedeutung haben kann...


Der Begriff des "Slacktivism" setzt sich aus den Wörtern „slacker“ (englisch „Faulenzer“) und „activism“ für (englisch “Aktivismus”) zusammen und drückt bereits im Widerspruch der beiden zusammengesetzten Wörter selbst eine Diskrepanz aus, denn das Engagement bei Slacktivism ist meist nur symbolischer Natur. Psychologen sehen die Ursache hierin aktuell noch in der schnellen inneren "Befriedigung" des eigenen Bedarfs, "aktiv" zu werden. Ein Klick verschafft der eigenen Meinung zu einem Thema Gehör und entsprechende Reputation im Online-Freundeskreis. - Damit ist der Pflicht und dem Gewissen dann genüge getan. Die Auswirkung hieraus: Zumeist versandet der beabsichtigte Transfer eines Anliegens in die reale Welt, weil dort die Unterstützung dann fehlt.
 

Beispielhaft: KONY 2012

Im März 2012 startete die Kampagne "KONY 2012" - einer in San Diego (Kalifornien/USA) ansässigen Non-Profit-Organisation - und hatte binnen kurzem eine ungemeine Aufmerksamkeit erregt. Das begleitende Video selbst schaffte es, innerhalb von nur sechs Tagen mehr als 100 Millionen Mal aufgerufen zu werden. Kein anderes Video im Internet vermochte sich bislang so derart rasant zu verbreiten. Die Kritik an der emotional aufgeladenen Medienkampagne und vor allem dessen Massenwirkung lies nicht lange auf sich warten und schon bald wurden auch Stimmen laut, die an der Ernsthaftigkeit und dem "Background" der großen Anzahl an Unterstützern zweifelten. (Weitere Informationen hierzu an dieser Stelle...)
 

Shitstorm gegen "Dinosaurier-Jäger"

Zurück ins Jetzt: Vor wenigen Tagen veröffentlichte Jay Branscom in seinem gut vernetzten Stream auf Facebook ein Bild mit Regisseur Steven Spielberg vor einem "toten" Triceraptos. - Entstanden war dieses Foto am Set des Abenteuerfilms "Jurassic Park" im Jahre 1993. Ein Spass wie er dachte, und doch löste er damit eine Welle der Empörung aus. „Skandalöses Foto eines Freizeitjägers posierend vor einem Triceratops den er gerade abgeschlachtet hat“, hatte Branscom scherzhaft getitelt. „Bitte verbreitet dieses Bild, damit die Welt von der Schande dieses verachtenswerten Individuums erfährt“. Binnen kurzem teilte sich der Beitrag über 40.000 Mal, rund 6000 Kommentare kürten das Posting. Das Absurde daran: Viele Nutzer zeigten sich empört über den Mord an diesem Tier und erkannten den Scherz auch nicht wenn sie Steven Spielberg selbst erkannt hatten. „Mich interessiert nicht, wer er ist. Er hätte dieses Tier nicht erschießen dürfen“ war ein durchaus ernst gemeinter Kommentar daraus.

Wohlfühlaktionismus | Slacktivism | Social Media Dachau

Online-Aktivismus und die Erkenntnis daraus

Ein Paradebeispiel für die Macht der viralen Verbreitung? Ganz sicher, darüber hinaus aber auch ein Wink mit der Zaunlatte wie haarscharf Erfolg und Shitstorm einander teilweise begleiten. Kaum auszudenken, ein Mittelständisches Unternehmen hätte hier einen Marketing-Gag für ein neues Produkt ins Rollen gebracht... Wobei: Ganz so negativ ist die Lage in diesem Fall auch nicht zu beurteilen. - Immerhin hatte die folgende Berichterstattung einen ungemeinen Transfer in die reale Welt und sehr große Zeitungen gefunden. Weitaus wichtiger scheint in Anbetracht des toten Dinosauriers aber der Fakt zu sein, dass nicht alle Klicks auch wirklich auf Grund einer tieferen Zustimmung oder Kenntnis entstehen. Der Fall ist deshalb wohl in erster Linie ein Beweis für die mögliche Hysterie in sozialen Netzwerken. - Und die sollte man gerade hinsichtlich des eigenen Business immer im Auge behalten.

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