Fast drei Jahrzehnte digitale Verantwortung

Internetagentur Scherer seit 1998

Die Internetagentur Scherer wurde 1998 von Jürgen Scherer in der Stadt Dachau gegründet. Seitdem hat sie sich innerhalb der Metropolregion München zu einer inhabergeführten Internet- und Digitalagentur für Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung, sichere IT-Infrastrukturen, Datenschutz und künstliche Intelligenz entwickelt.

Dabei ging es von Anfang an nicht nur um Gestaltung oder einzelne technische Leistungen. Der Anspruch war stets, digitale Lösungen so weit zu verstehen und zu beherrschen, dass Kunden im laufenden Betrieb einen handlungsfähigen Ansprechpartner haben – auch dann, wenn mehrere Systeme, Dienstleister oder Verantwortungsbereiche ineinandergreifen.

Diese Haltung verbindet die unterschiedlichen Entwicklungsphasen der Agentur: von den ersten Websites über eigene Serverräume und Netze, Mail-, DNS-, FTP- und Webserver bis zu BINTRA, Private-Cloud-Strukturen, sicheren Datenräumen und heutigen RAG-Systemen für unternehmensinternes Wissen.

Seit 2026 befindet sich der Unternehmenssitz in Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die über Jahrzehnte gewachsene Verbindung zu Dachau und dem Landkreis Dachau bleibt ebenso bestehen wie die Betreuung vieler langjähriger Kunden in der Metropolregion München und darüber hinaus.

Die Geschichte der Internetagentur Scherer ist deshalb keine Abfolge kurzfristiger Technologietrends. Sie zeigt, wie aus praktischen Kundenanforderungen, eigener technischer Verantwortung und kontinuierlichem Lernen ein ganzheitlicher Blick auf Digitalisierung entstanden ist.

→ Mehr über Gründer und Inhaber Jürgen Scherer

Jürgen Scherer – Gründer und Inhaber der Internetagentur Scherer seit 1998

Der Anfang in Dachau-Ost

1998: Gründung in Dachau

Die Internetagentur Scherer wurde 1998 in der Stadt Dachau gegründet. Der erste Firmensitz befand sich in Dachau-Ost. Die Wahl des Standorts war bewusst getroffen: In der unmittelbaren Umgebung hatten sich unterschiedliche Unternehmen und Dienstleister angesiedelt. Die Idee war, kurze Wege zu nutzen, Synergien zu schaffen und gemeinsam neue digitale Möglichkeiten für Unternehmen zu erschließen.

Das Internet stand damals noch am Beginn seiner wirtschaftlichen Verbreitung. Für viele kleine und mittlere Unternehmen war bereits eine eigene Website ein grundlegender Schritt in eine neue Form der Kommunikation. Es ging nicht nur um Gestaltung, sondern zunächst um sehr praktische Fragen:

  • Wie präsentiert ein Unternehmen seine Leistungen sinnvoll im Internet?
  • Welche Informationen benötigen Kunden und Interessenten?
  • Wie lassen sich Inhalte zuverlässig veröffentlichen und aktualisieren?
  • Wie werden Domain, E-Mail und Webserver dauerhaft betrieben?
  • Wer hilft, wenn im laufenden Betrieb etwas nicht funktioniert?

Bereits in dieser frühen Phase entstand der Anspruch, nicht nur einzelne Seiten zu gestalten, sondern funktionierende und langfristig betreute digitale Lösungen bereitzustellen.

Ein frühes Kundenproblem wurde zum Wendepunkt

Warum wir das Hosting selbst übernahmen

Der Impuls zum Aufbau einer eigenen Hosting- und Serverinfrastruktur entstand aus einem der ersten Kundenprojekte. Die Website war von der Internetagentur Scherer erstellt und zum Start bei einem externen Dienstleister untergebracht worden.

Als im laufenden Betrieb technische Schwierigkeiten auf Seiten des Hostinganbieters auftraten, wandte sich der Kunde selbstverständlich an Jürgen Scherer als seinen direkten Ansprechpartner. Die Ursache lag jedoch außerhalb des eigenen Zugriffsbereichs. Um eine Lösung zu erreichen, musste zwischen dem berechtigten Anspruch des Kunden und den internen Supportstrukturen des Drittanbieters vermittelt werden.

Das bedeutete damals: wiederholte Gespräche mit dem 1st-Level-Support, erneute Erklärungen des Problems und schließlich die Suche nach einem technischen Ansprechpartner auf Augenhöhe. Für den Kunden war die Aufteilung der Verantwortung jedoch verständlicherweise nebensächlich. Er hatte eine Website beauftragt und erwartete, dass sie zuverlässig funktioniert.

Aus dieser Erfahrung entstand eine bis heute prägende Überzeugung:

Wer für eine digitale Lösung Verantwortung übernimmt, benötigt auch ausreichenden Zugriff auf die technischen Komponenten, von denen ihr Betrieb abhängt.

Die Konsequenz war, Hosting, zentrale Internetdienste und technischen Support zunehmend in die eigenen Hände zu nehmen. Nicht, um Kunden an eine bestimmte Infrastruktur zu binden, sondern um ihnen optional einen schnellen und vollständigen Support aus einer Hand anbieten zu können.

Technische Unabhängigkeit aus eigener Praxis

Eigene Serverräume, Netze und Dienste

In den folgenden Jahren entstanden eigene Serverräume und eine eigenständig betriebene Netzwerkinfrastruktur. Dazu gehörten zwei eigene IPv4-Netze im Umfang klassischer Class-C-Netze sowie selbst administrierte Systeme für zentrale Internet- und Kundendienste.

Die ersten Serverumgebungen kombinierten bereits unterschiedliche Betriebssystemwelten. Zum Einsatz kamen unter anderem Windows NT 4 und OpenBSD 2.6. Maßgeblich war nicht eine ausschließliche Herstellerbindung, sondern die Frage, welches System für die jeweilige Aufgabe zuverlässig und sicher eingesetzt werden konnte.

Auf dieser Grundlage wurden unter anderem folgende Dienste für Kunden bereitgestellt und betreut:

  • Webserver und Webhosting
    Betrieb von Websites, Datenbanken und kundenspezifischen Webanwendungen.
  • Eigenständige Mailserver
    E-Mail-Kommunikation unter eigener technischer Verantwortung und mit direktem Support.
  • DNS-Infrastruktur
    Verwaltung und Auflösung von Domains als wesentliche Grundlage für Web- und Maildienste.
  • FTP- und Dateiübertragung
    Bereitstellung kontrollierter Wege für den Austausch von Daten und Projektdateien.
  • Datenbanken und Geschäftsanwendungen
    Technischer Betrieb individueller Lösungen, die über klassische Internetseiten hinausgingen.
  • Datensicherung und Wiederherstellung
    Schutz der betriebenen Systeme und Unterstützung bei Störungen oder Datenverlust.

Die Nutzung dieser Infrastruktur war für Kunden nie verpflichtend. Websites und Anwendungen konnten auch bei anderen Anbietern betrieben werden. Der eigene Betrieb bot jedoch einen wesentlichen Vorteil: Entwicklung, Domain, DNS, E-Mail, Hosting und Support lagen auf Wunsch nicht bei voneinander getrennten Dienstleistern.

Dadurch konnten Fehlerquellen schneller eingegrenzt und Probleme häufig ohne langwierige Zuständigkeitsdiskussionen gelöst werden. Diese Erfahrung bildet bis heute die Grundlage für Projekte, bei denen Verfügbarkeit, Datenschutz, Zugriffsrechte und sichere Datenverarbeitung eine besondere Rolle spielen.

Das Internet wurde Teil betrieblicher Abläufe

Vom Internetauftritt zum digitalen Geschäftssystem

Mit der zunehmenden Bedeutung des Internets veränderten sich auch die Anforderungen der Kunden. Aus zunächst überwiegend statischen Internetseiten wurden datenbankgestützte Anwendungen, Content-Management-Systeme, Kundenbereiche, Buchungs- und Bestelllösungen sowie individuell entwickelte Webanwendungen.

Websites entwickelten sich von digitalen Visitenkarten zu wichtigen Bestandteilen betrieblicher Prozesse. Damit rückten neben Gestaltung und Programmierung weitere Aufgaben in den Mittelpunkt:

  • technische Konzeption und Datenmodellierung,
  • Content-Management-Systeme und redaktionelle Abläufe,
  • Schnittstellen zwischen Websites und Fachanwendungen,
  • Automatisierung wiederkehrender Prozesse,
  • sicherer Betrieb und laufende Wartung,
  • direkter Support für Anwender und Verantwortliche.

Viele Kundenbeziehungen entwickelten sich über Jahre oder Jahrzehnte. Die Kenntnis des jeweiligen Unternehmens, seiner Arbeitsweise und seiner technischen Rahmenbedingungen wurde dadurch zu einem wichtigen Teil der Zusammenarbeit.

Diese langfristige Perspektive prägt die Internetagentur Scherer bis heute: Eine digitale Lösung muss nicht nur zum Zeitpunkt des Projektabschlusses funktionieren. Sie muss im Alltag betreibbar, wartbar und an neue Anforderungen anpassbar bleiben.

Auffindbarkeit wurde zum Teil der Gesamtarchitektur

Suchmaschinen und digitale Sichtbarkeit

Mit der wachsenden Zahl von Websites reichte es für Unternehmen zunehmend nicht mehr aus, im Internet lediglich präsent zu sein. Sie mussten von den richtigen Interessenten gefunden und als glaubwürdige Anbieter eingeordnet werden.

Suchmaschinenoptimierung entwickelte sich deshalb zu einem festen Bestandteil der Agenturarbeit. Dabei stand nie allein die Platzierung einzelner Suchbegriffe im Vordergrund. Entscheidend war das Zusammenspiel aus:

  • technischer Qualität und sauberem HTML,
  • verständlicher Informations- und Seitenstruktur,
  • relevanten und fachlich belastbaren Inhalten,
  • guter Bedienbarkeit und Barrierearmut,
  • Performance, Stabilität und sicherem Betrieb,
  • regionaler und fachlicher Positionierung,
  • kontinuierlicher Pflege und Weiterentwicklung.

Aus dieser Arbeit entstand ein ganzheitlicher Ansatz für digitale Sichtbarkeit. Eine Website sollte nicht nur Suchmaschinen technische Signale liefern. Sie sollte Interessenten Orientierung geben, Vertrauen aufbauen und die tatsächliche Kompetenz eines Unternehmens nachvollziehbar darstellen.

Heute umfasst digitale Sichtbarkeit neben Google und Bing zunehmend auch KI-gestützte Such- und Antwortsysteme. Die technische Grundlage bleibt jedoch vergleichbar: Unternehmen müssen mit klaren Informationen, nachvollziehbaren Leistungen und einer konsistenten digitalen Identität als relevante Quelle erkennbar sein.

Digitale Souveränität für den Mittelstand

Ab 2012: neue Wege nach dem Small Business Server

Ab etwa 2012 zeichnete sich für viele mittelständische Kunden ab, dass die bis dahin verbreiteten Microsoft-Small-Business-Server-Architekturen keine überzeugende langfristige Perspektive mehr boten. Mehrere größere Kunden der Internetagentur Scherer betrieben zu diesem Zeitpunkt eigene Serverräume und kamen mit der Frage auf Jürgen Scherer zu, wie E-Mail, Kalender, Dateien, Benutzerverwaltung und Zusammenarbeit künftig zuverlässig organisiert werden könnten.

Die Herausforderung bestand nicht darin, lediglich ein einzelnes Produkt zu ersetzen. Der Small Business Server hatte zahlreiche Funktionen gebündelt, die nun technisch, organisatorisch und wirtschaftlich neu gedacht werden mussten:

  • zentrale E-Mail-Kommunikation,
  • gemeinsame Kalender und Kontakte,
  • Dateien und Dokumentenaustausch,
  • Benutzer- und Zugriffsverwaltung,
  • mobiler Zugriff über unterschiedliche Endgeräte,
  • Datensicherung, Wartung und laufender Support.

Gemeinsam mit den betroffenen Kunden wurden Anforderungen, Risiken und mögliche Nachfolgemodelle untersucht. Gesucht war keine kurzfristige Ersatzlösung, sondern eine souveräne, kontrollierbare und weiterentwicklungsfähige Plattform, die zum Mittelstand und zu den vorhandenen Betriebsstrukturen passte.

Aus dieser Entwicklung entstand BINTRA: ein betreutes Konzept für Private-Cloud-, E-Mail- und Kooperationslösungen, bei dem technische Verantwortung, Datenschutz, Betrieb und Support zusammengeführt werden.

→ Mehr über BINTRA – Private Cloud, E-Mail und Zusammenarbeit

Open Source, Zusammenarbeit und eine wichtige Lehre

Kolab, MigMaK und der Weg zu Nextcloud

Auf der Suche nach einer tragfähigen Alternative rückte zunächst Kolab in den Fokus. Die Open-Source-Groupware verband E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben und Zusammenarbeit in einer zentralen Plattform und konnte über unterschiedliche Arbeitsplatzsysteme und mobile Endgeräte genutzt werden.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt Kolab 2014 durch das Münchner Projekt MigMaK – die Migration des Mail- und Kalendersystems der Landeshauptstadt. Nach einem umfangreichen Ausschreibungsverfahren wurde Kolab als neue Groupware-Lösung ausgewählt. Für die damalige Suche nach einer souveränen Kollaborationsplattform war dies ein starkes Signal: Open Source, Selbstbetrieb, Sicherheit und professionelle Unterstützung konnten auch in sehr großen Organisationen gemeinsam gedacht werden.

Die spätere politische Neuausrichtung der Münchner IT und die 2017 eingeleitete Rückkehr zu einer stärker Microsoft-geprägten Arbeitsplatzumgebung führten jedoch zu einer wichtigen Erkenntnis: Technische Qualität allein genügt nicht. Für langfristige Unternehmenslösungen zählen ebenso ein tragfähiges Ökosystem, eine aktive Entwicklergemeinschaft, offene Standards und die Fähigkeit, eine Plattform unabhängig von einzelnen politischen oder organisatorischen Großprojekten weiterzuführen.

Kolab blieb als Open-Source-Projekt bestehen. Für die weitere Entwicklung von BINTRA orientierte sich die Internetagentur Scherer jedoch zunehmend an Nextcloud. Entscheidend waren die wachsende Entwicklergemeinschaft, das offene Erweiterungsmodell, die Möglichkeit zum kontrollierten Selbsthosting und die erkennbare Perspektive, Dateien, Kommunikation und Zusammenarbeit auf einer gemeinsamen Plattform weiterzuentwickeln.

Diese Entscheidung erwies sich als tragfähig. Aus den frühen Datei- und Synchronisationsfunktionen entwickelte sich ein breites Ökosystem für Dateien, Kalender, Kontakte, Kommunikation, Office- Integration, Workflows und zahlreiche weitere Unternehmensanforderungen.

Für die Internetagentur Scherer war Nextcloud dabei nie lediglich ein installierbares Softwarepaket. Die Plattform wurde in ein betreutes Gesamtkonzept aus Serverbetrieb, Updates, Backups, Berechtigungen, Datenschutz, Support und kundenindividueller Konfiguration eingebunden.

→ Hosting, Server- und Cloud-Infrastrukturen der Internetagentur Scherer

Sicherheit nicht nachträglich aufsetzen

Datenschutz, Private Cloud und sichere Datenräume

Mit der fortschreitenden Digitalisierung stiegen die Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit und nachvollziehbare technische Prozesse. Für die Internetagentur Scherer waren diese Themen keine nachträgliche Ergänzung zum Webdesign. Sie ergaben sich unmittelbar aus der langjährigen Verantwortung für Server, Netzwerke, E-Mail-Systeme, Datenbanken und geschäftskritische Kundenanwendungen.

Sichere Digitalisierung bedeutet deshalb mehr als die Auswahl einzelner Sicherheitsprodukte. Sie erfordert ein abgestimmtes Zusammenspiel aus:

  • technischer Architektur und sicherem Betrieb,
  • Benutzer-, Rollen- und Berechtigungskonzepten,
  • Datenschutz und definierten Verarbeitungszwecken,
  • Datensicherung und erprobter Wiederherstellung,
  • Dokumentation und nachvollziehbaren Verantwortlichkeiten,
  • Wartung, Monitoring und direktem Support.

Aus dieser Perspektive entwickelten sich BINTRA und die betreuten Cloud-Strukturen zu Grundlagen für sichere Datenräume: kontrollierte Umgebungen, in denen Unternehmen Dateien, Kommunikation und internes Wissen bereitstellen können, ohne die Verantwortung vollständig an beliebige externe Plattformen abzugeben.

Diese Erfahrung bildet heute auch die technische Basis für KI-Projekte. Denn ein interner Wissensassistent benötigt nicht nur ein leistungsfähiges Sprachmodell. Er benötigt geordnete Daten, kontrollierte Speicherorte, klare Zugriffsrechte und eine Architektur, die Datenschutz und Vertraulichkeit von Beginn an berücksichtigt.

→ Datenschutz & Compliance für KMU

Unternehmenswissen für Sprachmodelle nutzbar machen

Ab 2023: erste RAG-Systeme mit Unternehmenswissen

Mit dem weltweiten Durchbruch von ChatGPT Ende 2022 wurde die Leistungsfähigkeit generativer Sprachmodelle für eine breite Öffentlichkeit sichtbar. Gleichzeitig traten ihre Grenzen rasch deutlich hervor: Sprachmodelle konnten überzeugend formulieren, aber ebenso überzeugend unzutreffende oder erfundene Antworten erzeugen – sogenannte Halluzinationen.

Für den betrieblichen Einsatz stellte sich deshalb früh die Frage, wie ein Sprachmodell mit kontrollierten, unternehmenseigenen Informationen verbunden werden kann.

Ab 2023 entstanden bei der Internetagentur Scherer erste RAG-Systeme auf Basis von LangChain und LlamaIndex. RAG steht für „Retrieval Augmented Generation“. Dabei erzeugt das Sprachmodell Antworten nicht ausschließlich aus seinem allgemeinen Trainingswissen. Zunächst werden passende Informationen aus einer definierten Wissensquelle gesucht und anschließend für die Antwort bereitgestellt.

Bereits diese frühen Systeme wurden an interne Datenbanken und unternehmenseigene Informationen angebunden. Sie waren noch nicht mit heutigen, rollenbasierten und sicherheitsorientierten RAG-Architekturen vergleichbar. Sie zeigten jedoch sehr früh, worauf es im praktischen Einsatz ankommt:

  • Qualität und Aktualität der zugrunde liegenden Daten,
  • zuverlässiges Retrieval passender Informationen,
  • Quellenbezug und nachvollziehbare Antworten,
  • Schutz vertraulicher Unternehmensdaten,
  • Rollen und Berechtigungen bis in den Wissenszugriff hinein,
  • laufende Prüfung und Verbesserung der Antwortqualität.

Die Entwicklung verläuft seitdem außerordentlich schnell. Aus den ersten Versuchen entstanden belastbarere Architekturen mit Weboberflächen, Dokumentenverarbeitung, Vektordatenbanken, Quellenanzeige, Qualitätskontrolle und sicheren Betriebsumgebungen.

Damit führt die heutige Arbeit an internen KI-Wissenssystemen einen Weg fort, der bereits mit den ersten eigenen Servern begann: Unternehmen sollen die Kontrolle über ihre Daten und Systeme behalten und zugleich von neuen technischen Möglichkeiten profitieren.

→ Praxisbericht: Interner RAG-Assistent mit FastAPI und Qdrant
→ Antwortqualität bei RAG- und KI-Assistenten verbessern

Regional verwurzelt, fachlich weiterentwickelt

Drei Jahrzehnte in der Metropolregion München verwurzelt

Die regionale Geschichte der Internetagentur Scherer ist eng mit Dachau, dem Dachauer Land und dem Münchner Westen verbunden.

Dachau-Ost: Gründung und erste Kundenprojekte

1998 wurde die Agentur in der Stadt Dachau gegründet. Der erste Firmensitz in Dachau-Ost stand für die Idee, in einem Umfeld unterschiedlicher Unternehmen Synergien zu nutzen und neue digitale Lösungen gemeinsam voranzubringen.

Markt Indersdorf: Weiterentwicklung im Landkreis Dachau

Der weitere Weg führte in die Gemeinde Markt Indersdorf. Die Agentur blieb damit im Landkreis Dachau verwurzelt und entwickelte ihr Leistungsprofil von Webprojekten zunehmend in Richtung technischer Infrastruktur, Hosting und langfristiger Betreuung weiter.

Bergkirchen: Nähe zu Dachau und zur Metropolregion München

Später wurde der Unternehmenssitz nach Bergkirchen verlegt. Von dort aus wurden langjährige Kundenbeziehungen fortgeführt und Leistungen rund um Webentwicklung, SEO, Serverbetrieb, Private Cloud, Datenschutz und Digitalisierung weiter ausgebaut.

Olching: seit 2026 im Landkreis Fürstenfeldbruck

2026 erfolgte aus privaten Gründen der Umzug in die nahegelegene Stadt Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck. Räumlich beträgt die Veränderung nur wenige Kilometer. Sie markiert daher keinen Bruch in der Unternehmensgeschichte, sondern eine natürliche regionale Weiterentwicklung.

Die über Jahrzehnte gewachsenen Beziehungen zu Unternehmen in Dachau und im Landkreis Dachau bleiben bestehen. Gleichzeitig erweitert sich der unmittelbare regionale Schwerpunkt auf Olching, Fürstenfeldbruck und den Münchner Westen.

Heute begleitet die Internetagentur Scherer Unternehmen in der gesamten Metropolregion München, überregional und bei ausgewählten Projekten auch über Deutschland hinaus.

Von der ersten Website bis zum sicheren KI-Wissensraum

Kontinuität durch Veränderung

Technologien haben sich seit 1998 grundlegend verändert. Aus einfachen Internetseiten wurden komplexe Webanwendungen. Aus einzelnen lokalen Servern entstanden virtualisierte und cloudbasierte Infrastrukturen. Suchmaschinen entwickelten sich zu zentralen Informationssystemen, und künstliche Intelligenz verändert heute erneut die Art, wie Unternehmen Wissen verarbeiten und Entscheidungen vorbereiten.

Der grundlegende Anspruch der Internetagentur Scherer ist dabei gleich geblieben:

Unternehmen sollen verständliche, sichere und dauerhaft nutzbare digitale Lösungen erhalten.

Fast drei Jahrzehnte Erfahrung bedeuten deshalb nicht, an alten Technologien festzuhalten. Sie bedeuten, Entwicklungen einordnen zu können, Risiken frühzeitig zu erkennen und neue Möglichkeiten mit praktischer Erfahrung zu verbinden.

Heute steht die Internetagentur Scherer für die Verbindung aus Maschinenbauverständnis, Informatik, Webentwicklung, Suchmaschinenoptimierung, Server- und Cloud-Infrastruktur, Datenschutz und künstlicher Intelligenz – mit besonderem Fokus auf die Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen.

Der Weg von Windows NT 4 und OpenBSD über eigene Serverräume, BINTRA und Nextcloud bis zu heutigen RAG-Systemen ist dabei mehr als eine technische Chronologie. Er zeigt eine durchgängige Haltung: Verantwortung übernehmen, Abhängigkeiten verstehen und Lösungen so gestalten, dass sie im Unternehmensalltag tatsächlich funktionieren.

Häufige Fragen zur Geschichte der Internetagentur Scherer

Seit wann besteht die Internetagentur Scherer?

Die Internetagentur Scherer wurde 1998 von Jürgen Scherer in der Stadt Dachau gegründet. Der erste Firmensitz befand sich in Dachau-Ost. Seit 2026 hat die Agentur ihren Unternehmenssitz in Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Warum betrieb die Internetagentur Scherer eigene Server?

Der Auslöser war ein frühes Kundenprojekt, bei dem technische Probleme beim externen Hostinganbieter auftraten. Obwohl die Ursache außerhalb des eigenen Zugriffsbereichs lag, war Jürgen Scherer für den Kunden der verantwortliche Ansprechpartner. Daraus entstand die Entscheidung, Hosting und zentrale Internetdienste optional selbst bereitzustellen, um technische Probleme direkter und vollständiger lösen zu können.

Was ist BINTRA?

BINTRA ist das betreute Private-Cloud- und Kooperationskonzept der Internetagentur Scherer. Es entstand aus der Suche nach einer kontrollierbaren und langfristig tragfähigen Alternative für E-Mail, Kalender, Dateien und digitale Zusammenarbeit im Mittelstand. Heute verbindet BINTRA geeignete Open-Source-Technologien mit Serverbetrieb, Updates, Datensicherung, Datenschutz und direktem Support.

Welche Rolle spielen Kolab und Nextcloud in der Entwicklung?

Kolab war ab 2012 ein wichtiger Ansatz für souveräne E-Mail- und Groupware-Strukturen. Die spätere Neuausrichtung der Münchner IT zeigte, wie wichtig neben technischer Qualität auch ein dauerhaft tragfähiges Ökosystem ist. Deshalb setzte die Internetagentur Scherer für die weitere Entwicklung zunehmend auf Nextcloud und dessen große Entwicklergemeinschaft, offenes Erweiterungsmodell und Möglichkeiten zum kontrollierten Selbsthosting.

Seit wann beschäftigt sich die Agentur mit RAG und internen KI-Systemen?

Erste RAG-Systeme mit LangChain und LlamaIndex entstanden ab 2023. Sie verbanden Sprachmodelle mit internen Datenbanken und unternehmenseigenen Informationen. Seither wurden die Ansätze zu belastbareren Systemen mit Dokumentenverarbeitung, Quellenbezug, Rollen- und Berechtigungskonzepten sowie sicheren Betriebsumgebungen weiterentwickelt.

Hat der Umzug nach Olching die Verbindung zu Dachau beendet?

Nein. Der Umzug nach Olching im Jahr 2026 war eine räumlich kleine und private Veränderung innerhalb der Metropolregion München. Die langjährigen Kundenbeziehungen und die historische Verwurzelung in Dachau und im Landkreis Dachau bleiben bestehen. Zugleich erweitert sich der regionale Schwerpunkt auf Olching, Fürstenfeldbruck und den Münchner Westen.

Digitalisierung mit Erfahrung und Verantwortung

Kontakt & Erstgespräch

Sie möchten ein Web-, Infrastruktur-, Datenschutz- oder KI-Projekt nicht isoliert betrachten, sondern technische Umsetzung, sicheren Betrieb und langfristige Betreibbarkeit miteinander verbinden?

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Anforderungen bestehen, welche Strukturen bereits vorhanden sind und welcher nächste Schritt für Ihr Unternehmen sinnvoll ist.



Internetagentur Scherer – Erstgespräch zu Web, Infrastruktur, Datenschutz und KI